Graz University of Technology
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Jubiläumsveranstaltung

 10, 20 - jetzt erst recht!

Das Büro für Gleichstellung und Frauenförderung feierte am 23. und 24. Juni 2014 sein 10jähriges Bestehen, gemeinsam mit FIT - Frauen in die Technik Stmk, das es bereits seit 20 Jahren an der TU Graz gibt.

In Kooperation mit dem FEMtech Netzwerktreffen zum Thema Väterkarenz (Bericht)

 

Weiterführende Informationen (zum Download):

 

Vortrag Juliane Mikoletzky, TU Wien: Frauenförderung? Genderkomptetenz! Wege, Strategie und Kommunikation von Gleichstellungsmaßnehmen (pdf)

 

Vortrag Gloria Warmuth, WU Wien: Lust und/oder Frust? Arbeitsbedingungen für NachwuchswissenschaftlerInnen als Erfolgsfaktor für Universitäten der Zukunft (pdf)

 

Vortrag Roberta Schaller-Steidl, BMWFW: Europäische Entwicklungen und nationale Initiativen (pdf)

 

Veranstaltungsrückblick

 

Programm (pdf)

 

Jubiläumsbroschüre (pdf)

 

Feedback

 

Fotos: © fotogenia / Renate Trummer

Fotos zur Veranstaltung sind auf Anfrage im BGF verfügbar.

 

 Rückblick auf die Jübiläumsveranstaltung "10, 20 - jetzt erst recht!"

Unsere Jubiläumsveranstaltung startete am 23.06.2014 um 16 Uhr mit dem FEMtech Netzwerktreffen zum Thema Väterkarenz – neue Impulse für die Chancengleichheit. Sybille Reidl präsentierte in ihrem Impulsvortrag eine neue Studie der JOANNEUM RESEARCH, die die Auswirkungen der Väterkarenz auf Männerkarrieren untersucht.

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion diskutierten Andrea Taucher (MSG Mechatronic Systems GmbH), Gudrun Gruber (Kompetenzzentrum „Das virtuelle Fahrzeug“), Gudrun Haage (Büro für Gleichstellung und Frauenförderung, TU Graz) sowie der „Karenzpapa“ Josef Reiterer (Knapp AG) über die unterschiedlichen Aspekte der Väterkarenz, wie etwa Dauer und Motivation oder wie es gelingen kann, dass mehr Männer in Väterkarenz gehen. Mehr dazu finden Sie auch unter: www.femtech.at/aktivitaeten/netzwerktreffen.html.

Abgeschlossen wurde der erste Tag durch das Portraittheater Curie - Meitner – Lamarr_ UNTEILBAR.

Nach einer Videobotschaft von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek startete am 24.06.2014 die Veranstaltung „10, 20 – jetzt erst recht!“ mit der Frage, wie Genderkompetenz an einer anderen österreichischen Universität interpretiert und praktiziert wird in den zweiten Tag. Juliane Mikoletzky, Vorsitzende des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen an der TU Wien ging in Ihrem Vortrag Frauenförderung? Genderkompetenz! auf die Aktivitäten der TU Wien ein.

Rektor emeritus Wolfgang Wegscheider präsentierte danach als best practice-Beispiel die Förderung von Absolventinnen mit Doktorat auf dem Weg zur Habilitation an der Montanuniversität Leoben, die er zu seiner Zeit als amtierender Rektor proaktiv betrieb.
20 Jahre FIT Steiermark sind mit der Person Johanna Klostermann eng verbunden. So freute es uns, dass sie persönlich anwesend war, und wir ihr noch einmal öffentlichen für ihren Einsatz für mehr Frauen in technischen Studienrichtungen danken konnten.

Anschließend diskutierte ein heterogenes, hochkarätiges Podium über förderliche und hemmende Faktoren für mehr Geschlechtergerechtigkeit und Partizipation von Frauen in der Wissenschaft:

- Ulrich Bauer, TU Graz, Vizerektor für Personal
- Juliane Bogner-Strauß, TU Graz, Institut für Biochemie
- Bettina Hofer, mayermayer Informations.Werkstatt, FIT-Absolventin
- Juliane Mikoletzky, TU Wien, Vorsitzende des AKG der TU Wien
- Verena Rexeis, FIT-Frauen in die Technik Steiermark, Koordinatorin
- Bettina Vollath, Landesrätin für Finanzen, Frauen und Integration
- Wolfhard Wegscheider, Montanuniversität Leoben, Rektor emeritus

Der Nachmittag startete mit einer künstlerischen Intervention von Theatre Works, in der die am Vormittag behandelten Inhalte auf humorvolle Art und Weise aufgearbeiteten wurden.

Lust und/oder Frust? Arbeitsbedingungen für NachwuchswissenschaftlerInnen als Erfolgsfaktor für Universitäten der Zukunft war der Titel des Vortrags von Gloria-Sophia Warmuth vom Institut für Gender und Diversität in Organisationen an der WU Wien, die sich in ihrer Dissertation mit den vorherrschenden Arbeitsbedingungen für und Ansprüchen an junge Forscher/innen an der TU Graz, die am Anfang ihrer Wissenschaftskarriere stehen, beschäftigt hat.

Roberta Schaller-Steidl (Gender u. Diversitätsmanagement, BMWFW) berichtete über Europäische Entwicklungen und nationale Initiativen im Bereich der Frauenförderung in der Wissenschaft.

Nach einer erneuten Intervention von Theatre Works schloss Barbara Herz die Veranstaltung mit einem kurzen Ausblick in die Zukunft ab.

Wir bedanken uns bei allen Referent/innen, Diskutant/innen und Gästen sowie bei unserer Moderatorin Doris Rudlof-Garreis für ihren Beitrag zum Gelingen der Jubiläumsveranstaltung „10, 20 – jetzt erst recht!“

 


 

Büro für Gleichstellung und Frauenförderung
Mandellstraße 15/I
8010 Graz

Lissa Reithofer
0316/873-6092
l.reithofer@tugraz.at

Einladung

Programm (zum Drucken gut geeignet)

Save the date Flyer