Zentraler Informatikdienst
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PC-Support

Kleinrechner werden - wenn möglich vom ZID - zentral eingekauft und mit einem Software-Image versehen. Eine weitergehende Installation und Anpassung an die lokalen Anforderungen und die Integration in das Datennetz erfolgen in der Regel durch den zuständigen EDV-Beauftragten gemeinsam mit dem Zentralen Informatikdienst (ZID). Netzwerk-Adressen werden aus Gründen eines stabilen Netzbetriebes ausschließlich vom ZID zur Verfügung gestellt. Der zuständige EDV-Beauftragte der Institution hat dafür das entsprechende Icon IP Adressen und Hostnamen im TUGRAZonline.

Der laufende Betrieb sowie notwendige System- und Software-Upgrades erfolgen durch den Systemadministrator (EDV-Beauftragten) des jeweiligen Institutes mit Unterstützung durch den ZID. Für die strategisch eingesetzten Kleinrechner bestehen Campus-Verträge, im Rahmen derer den Instituten für ihre lokalen Rechner laufend die neuesten Versionen von Betriebssystemen, systemnaher Software und Entwicklungswerkzeugen zur Verfügung stehen. Der ZID übernimmt dabei die Bereitstellung von zentral beschaffter Software und Dokumentation auf dem Software-Server und bietet den Instituten Beratung und Unterstützung bei der Installation.


Gibt es einen Support für Verwaltungsarbeitsplätze?

EDV-Geräte für Verwaltungsarbeitsplätze (Rektorat, Senat, Dekanate, Institutssekretariate, Verwaltung) werden vom ZID zentral eingekauft, zugeteilt und im Rahmen eines Service Angebotes (SA) betreut. Eine Installation und Anpassung an die lokalen Anforderungen (Betriebssystem, SAP u.a.) und die Integration in das Datennetz (TUGnet) erfolgt durch den Zentralen Informatikdienst.

Der laufende Betrieb sowie notwendige System- und Software-Upgrades erfolgen durch den ZID bzw. den Ansprechpartnern der Einrichtungen. Der ZID übernimmt dabei die Bereitstellung von zentral beschaffter Software und Dokumentation auf dem Software-Server sowie deren Installation und bietet den MitarbeiterInnen der Verwaltung Beratung und Unterstützung an.

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Führt der ZID den EDV-Support am Institut auch vor-Ort aus?

Aufgrund institutioneller SA erhalten einige Institute der Fakultät für Architektur und der Fakultät für Technische Chemie, Verfahrenstechnik und Biotechnologie erweiterte Unterstützung vor-Ort durch die Helpdesk-Mitarbeiter. Im Rahmen freier Ressourcen wird allen Instituten bei Bedarf vor-Ort geholfen, wenn der zuständige EDV-Beauftragte selbst keine Lösung findet und darum ansucht.

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Wie lauten die Kriterien an die unterstützte Hardware?

Der ZID bedient sich der Ausschreibungen der BBG, den Empfehlungen der ETH im Rahmen der u:book Aktion oder führt selbst Ausschreibungen durch bzw. holt Anbietervergleiche ein und testet die angebotene Hardware. So können Empfehlungen für die Integration in die IT-Infrastruktur der TU gegeben und ein Support sichergestellt werden.

Insbesondere wird aus Gründen langer Betriebszeiten bei den Geräten Wert auf einen Industriestandard gelegt; home-use Geräte sind oft nicht sinnvoll und wirtschaftlich einzusetzen.

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Werden Kompetenzzentren der TU unterstützt?

Sofern ein SA genutzt wird, können Kompetenzzentren vom ZID einen EDV-Support erhalten.

Hardware kann über die vom ZID bereit gestellten Angebote bezogen werden.

Softwarelizenzen sind i.d.R. jedoch nicht aus den Campus-Verträgen verfügbar.

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Gibt es die Möglichkeit eines Remote-Supportes?

Alle Verwaltungsarbeitsplätze verfügen bereits über den ZENworks Client von Novell, so dass auf Wunsch kurzfristig ein virtueller vor-Ort Support durch Mitarbeiter des ZID ermöglicht werden kann.

Die Aktivierung des Clients auf den Arbeitsplätzen der vom ZID direkt betreuten Institute ist von dem jeweils zuständigen EDV-Beauftragten umzusetzen.

Für Macintosh-Rechner ist der Einsatz des Apple Remote Desktop verfügbar.

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Welche Standard-Software ist bei einer Kleinrechner-Installation vorgesehen?

Die Verwaltungsarbeitsplätze werden mit einem Software-Image des ZID ausgeliefert. Darin sind folgende Produkte enthalten:

  • Office 2007/2010
  • Acrobat Reader 9.x
  • Internetexplorer, Firefox
  • Thunderbird E-Mail Client
  • SAP/VPN Client
  • Adobe Creative Suite
  • Netware-Client
  • Kaspersky-Antivirus
  • Windows XP/7

E-Mail Clients des Herstellers Microsoft sind keine vom ZID empfohlenen und unterstützten Produkte. Windows Vista ist kein strategisches Produkt und wird nicht unterstützt.

Sonstige Mitarbeiter-Arbeitsplätze werden vom EDV-Beauftragten der jeweiligen Institution bzw. die im Rahmen eines SA mit dem Support beauftragten Mitarbeiter des ZID vorgenommen. Wird am Institut das vom ZID unterstützte Novell-Netzwerk verwendet, so können ältere Kleinrechner kompfortabel mit dem WebAttended-Setup installiert werden. Eine Anpassung für moderne Geräte ist in Vorbereitung (derzeit gibt es Images für Kleinrechner aus den BBG-Ausschreibungen, die auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden). Bei Verwendung von anderen Netzwerkanbindungen an dem Institut, hat die Installation durch den EDV-Beauftragten des Institutes zu erfolgen.

Jede verwendete Softwarelizenz muss an die Software-Datenbank gemeldet und eingetragen werden. Die Lizenzkosten trägt teilweise der ZID bzw. wird den Institutionen in Rechnung gestellt.

Hier findet sich eine Übersicht der vorhandenen Lizenzverträge an der TU Graz sowie weiterführende Infos zur Basislizensierung.

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Welches Windows-Betriebssystem wird unterstützt?

Windows XP ist derzeit das vom ZID an der TU Graz strategisch unterstützte Betriebssystem des Herstellers Microsoft.

Alle vom ZID betreuten Windows-Arbeitsplätze werden mittels ZENworks verwaltet und dieses Produkt ist für Windows 7 noch nicht verfügbar, da hierzu die Server von Novell-Netware auf SuSE-Enterprise Server umgestellt sein müssen und ein funktionsfähiger Novell-Client zur Verfügung stehen muss. Der Novell-Client jedoch, der den Zugriff von Windows 7 auf die Datei-Server ermöglicht und die Druckerverwaltung abwickelt, zeigt noch Probleme.

Weiterhin ist Windows 7 und die dazu zum Bundesrechenzentrum benötigte VPN-Verbindung für das SAP zur Benutzung noch nicht freigegeben.

Auch die WebDAV-Kommunikation von Windows 7 mit dem Webportalserver ist nur durch eine administrative Anpassung des entsprechenden Kleinrechners möglich. Redakteure des Portals finden dazu Hinweise in der Hilfe des Systemes unter "Einrichtung/Dateiablage - Netzwerkumgebung".

Ebenso wie Windows 2000 als Nachfolger von Windows NT übersprungen wurde ist auch Windows Vista kein strategisches Produkt an der TU Graz. Die Integration in das Betriebs- und Benutzermanagement ist nicht umsetzbar, die Unterstützung von älterer Hardware (Kleinrechner, Drucker, Scanner etc.) ist problematisch und einige technisch wissenschaftliche Anwendungen lassen sich nicht installieren bzw. fehlerfrei ausführen. Daher erfolgt auch kein weitergehender Support durch den ZID für derartige Geräte.

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Welcher Schutz vor Computerviren wird empfohlen?

Bitte beachten sie diese weiterführenden Infos.

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Warum empfehlen wir nur eine Dual-Boot Lösung und keine virtuelle Maschine für das Windows?

Wird keine Dual-Boot Lösung verwendet, also sind Windows und Linux nicht separat von dem Nutzer des Kleinrechners zu starten, hat der Nutzer nicht mehr die Verfügungshoheit über seinen Arbeitsplatz-Rechner und es ergeben sich folgende Nachteile:

  • das in einer virtuellen Maschine betriebene Windows wird sehr langsam wenn im Linux wissenschaftliche Rechnungen zur gleichen Zeit durchgeführt werden, da die Auslastung der Prozessorkerne hoch ist.
  • man benötigte pro Kleinrechner zwei IP-Adressen (per DHCP), da ein Durchreichen der IP-Adresse des virtuellen Windows zu Kommunikationsproblemen mit den Datei- und Druckservern führen kann.
  • die Kleinrechner sind als Büroarbeitsplätze von den Herstellern produziert und nicht für den Dauereinsatz ausgelegt. Ein vorzeitiger Austausch aufgrund von Materialermüdung bei Lüftern, Netzteilen, Festplatten etc. sind nicht auszuschließen. Für den Dauerbetrieb wurden daher Workstations entwickelt, die für 7x24h ausgelegt sind, bessere Grafikkarten für Simulationen und stärkere Netzteile haben. Preislich liegen diese Geräte nicht sehr viel höher als ein HighEnd-Kleinrechner.
  • permanent benutzte Geräte verbrauchen ca. das dreifache an Strom - Nutzung 24h anstelle von 8h täglich - und erzeugen zusätzliche Abwärme, die von der Hausbelüftung/-klima zu bewältigen sind. In heißen Sommermonaten kann somit das Raumklima am Arbeitsplatz nachteilig beeinflußt werden.
  • dauerhaft verwendete Geräte erwärmen sich im Gehäuseinneren stärker als im "Office-Betrieb", so dass die Lüfter schneller drehen müssen was wiederum zu einer stärkeren Geräuschbelastung am Arbeitsplatz führen kann.
  • viele USB-Geräte werden vom Linux nicht automatisch an den virtuelle Gast durchgereicht sondern müssen - wenn überhaupt möglich - aufwendig händisch konfiguriert werden.
  • Multimediale Eigenschaften der neuen Hardware können nicht genutzt werden.
  • Microsoft bietet keine Produktsupport bei Verwendung einer virtuellen Maschine eines anderen Herstellers.
  • existiert keine USV-Versorgung der Kleinrechner, kann bei Stromausfall ein Verlust von Daten, die über mehrere Tage berechnet wurden, auftreten; also ist es besser auf sicheren Servern zu rechnen.
  • ein Support von virtuellen Windows-Systemen kann durch unsere Helpdesk-Mitarbeiter nicht gewährleistet werden, da störende Linux-Prozesse nicht immer beurteilt/behoben werden können.

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