Zentraler Informatikdienst
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Hochleistungsrechnen

Hochleistungsrechner dienen der Bewältigung komplexer Fragen der wissenschaftlichen Grundlagenforschung und der Erforschung aktueller gesellschaftsrelevanter Themen, indem sie Aufgaben numerischer Art oder der Mustererkennung lösen bzw. fotorealistische 3D-Darstellungen ermöglichen. Die Visualisierung dient der Anpassung der riesigen Datenmengen an die menschliche Wahrnehmungsfähigkeit.

Die Simulations-Ergebnisse ermöglichen dem Forscher neben der Theorie und dem Experiment, eine dritte Säule der Festigung von Ergebnissen zu etablieren.

Typische Anwendungsbereiche sind Crash-Simulationen, Genomforschung, Finite Elemente, Strömungs-Analysen und Quantenmechanik, um nur einige Bereiche aktueller Forschungsvorhaben der TU Graz zu erwähnen.

Am Zentralen Informatikdienst der TU Graz stehen der Forschung nachstehende Hochleistungsrechensysteme, verbunden mit der notwendigen Infrastruktur (Backup, Datenspeicherung, Netzwerk, Software, Administration, Klima- u. ausfallsichere Stromversorgung) zur Verfügung.


Welche UNIX-Systeme gibt es für das HLR?

Nachdem der Alpha-Cluster aus dem Jahre 2002 im November 2009 grossteils stillgelegt wurde, gibt es keine entsprechende Infrastruktur mehr an der TU Graz. Umfragen bei den Anwendern an der TU zeigten, dass die meisten Anwender ihre Software in den vergangenen Jahren auf Linux-Systeme portiert haben und daher Bedarf an zusätzlichen Linux-Cluster-Ressourcen besteht. Aus diesem Grund hat die Universitätsleitung strategisch die Förderung von zentralen Linux-Clustern für die TU Graz festgelegt. Es soll weiterhin für das pre- und postprocessing sowie für spezielle Anwender eine entsprechende lokale Infrastruktur erhalten und ausgebaut werden.

Zur Abdeckung von Spitzenrechenleistung stehen Rechenressourcen im Rahmen der österreichischen Initiative (siehe Top News) zur Verfügung.

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Welche 64 Bit Linux-Cluster sind an der TU Graz verfügbar?

Am ZID finden sich zudem aktuelle und hochperformante Debian Linux-Systeme mit SUN Hardware:

  • C-Cluster (ein X4200 Master, 44 X2100 Nodes mit je einer DualCore-Opteron CPU & 2-4GB RAM, Gigabit)
  • O-Cluster (ein X4200 Master, 47 X4100 Nodes mit je 2 DualCore-Opteron CPU & 8GB RAM, Gigabit)
  • N-Cluster (ein X4200 Master, 15 X4600 Nodes mit je 8 DualCore-Opteron CPU & 32GB RAM, Gigabit)
  • I-Cluster (ein X4200 Master, 8 X4600 Nodes mit je 8 QuadCore-Opteron CPU & 128GB RAM, 7 X4800 mit je 8 OctaCore-Intel CPU & 256GB RAM, Infiniband)
  • GHOST (ein X4200 Master, 2 X4600 Nodes mit je 8 QuadCore-Opteron CPU & 256GB RAM, Gigabit)

Jeder Cluster verfügt über ein NAS Storage mit 2-12TB Speicherkapazität.

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Welche 32 Bit Linux-Cluster gibt es?

Diese Linux-Cluster wurden im Rahmen einer Ausschreibung angeschafft und sind seit Anfang 2003 für paralleles Computing an der TU Graz noch in Betrieb.

  • M-Cluster (ein Master, 24 Nodes, Dual-Xeon CPU & 1GB RAM je Node, Myrinet)
  • G-Cluster (ein Master, 55 Nodes, Dual-Xeon CPU & 2GB RAM je Node, Gigabit)

An den Myrinet-Cluster angebunden ist das NAS Storage, da hier im Rahmen von pattern-matching Computing sehr viele kleine Datenpakete mit hoher Geschwindigkeit übertragen werden müssen.

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Gibt es weitere Systeme zur Nutzung?

Weiter verwendete Hardware an der TU Graz sind leistungsfähige Mehrprozessor-Maschinen von SUN und Transtec, die in Abhängigkeit der benötigten Software unter dem Linux-Betriebssystem Debian eingesetzt werden, z.B.:

Hinzu kommen mehrere kleinere Cluster an Instituten auf denen meist verteiltes und nicht paralleles Rechnen stattfindet sowie mehrere Dual-Opteron Linux-Server für spezielle Anwendungen.

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Wie erfolgt die Accountvergabe zur Nutzung?

Die Accounts zu den Systemen an der TU Graz werden im Rahmen eines Service Angebotes vergeben. Die Accounts werden nur Angehörigen der TU Graz gewährt, sind personengebunden und dürfen nicht weitergegeben werden! Ansuchen für einen Account erfolgen über einen formlosen Antrag per E-Mail.

Für eine Nutzung des VSC in Wien ist ein Account über diese Website zu beantragen; die Authentifizierung erfolgt via Shibboleth mit ihrem TUGRAZonline-Account.

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Welche Kosten entstehen durch die Nutzung?

Die Softwarelizenzkosten einiger Produkte und teilweise auch die Rechenzeit wird den Instituten gemäß getroffener Vereinbarung in Rechnung gestellt.

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Werden die Systeme automatisch überwacht?

Alle Cluster an der TU Graz werden durch ein Nagios überwacht; dies schließt alle Hardwarekomponenten sowie Speicherplatzausnutzung und Queueing-System ein.

Eine Alarmierung der Sysadmins erfolgt per SMS oder E-Mail.

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Erfolgt eine automatische Datensicherung der Anwenderdaten?

Auf allen zentralen Rechen-Systemen ist eine Datensicherung eingerichtet, die für eine Systemwiederherstellung vorgesehen ist.

Aufgrund der sehr großen Datenmengen von wissenschaftlichen Berechnungen werde Anwender-Daten jedoch nicht gesichert!

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Gibt es einen Support für die Nutzer dieser Systeme?

Der Linux/UNIX-Support der TU Graz hilft ihnen nach der Einrichtung ihres lokalen Accounts bei der Software-Installation und führt eine Einweisung in die Nutzung des Queueing-System durch. Darüber hinaus werden diverse Programme und Libraries vorkonfiguriert und gewartet.

Der Support für das VSC-System in Wien erfolgt durch die TU Wien.

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Wer verwendet die Rechensysteme an der TU Graz?

Der M-Cluster wird durch die Bioinformatik ausgelastet und der G-Cluster von Anwendern verschiedenster Fachrichtungen genutzt. Den C-Cluster verwenden die chem. Institute, der O-Cluster wird durch phys. Institute und die Satelliten-Geodäsie genutzt, der I-Cluster wird von Architekten, Bauingenieuren, Chemikern und Maschinenbauern verwendet, den N-Cluster verwendet exklusiv ein Informatik-Institut, das GHOST-System wurde im Rahmen des Projektes NaWi-Graz für die mathematischen Institute angeschafft und wird an der TU gehostet.

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Welche Software wird auf den Systemen der TU Graz eingesetzt?

Beachten sie dazu diese Softwareliste.

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Linux-Support

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UNIX-Support
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